Haus der Religionen - Dialog der Kulturen
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Unsere Schritte


Ausgangslage und Entwicklung

Acht Weltreligionen – Judentum, Baha’i, Islam, Hinduismus, Christentum, Buddhismus, Aleviten und Sikh – leben friedlich nebeneinander unter einem Dach. Dies ist die Vision, welche mit dem Projekt "Haus der Religionen" verfolgt wird. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen wurde der Verein "Haus der Religionen - Dialog der Kulturen" durch eine Planungsgruppe ins Leben gerufen. Seit 2002 wird in einem gemeinsamen Dialog und auf verschiedenen Ebenen versucht, die Realisierungschancen für ein solches Vorhaben auszuloten.

Herbst 2002

Im Herbst 2002 ist in Zusammenarbeit mit bauart Architekten eine Machbarkeitsstudie entstanden. Ziel der Studie war, Ideen für ein "Haus der Religionen" zu entwickeln und in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Religionsvertretern ein Raumprogramm zu erarbeiten. Die Resultate dieser Machbarkeitsstudie wurden im Dezember 2002 anlässlich einer öffentlichen Veranstaltung im Kornhaus Bern präsentiert.

Frühjahr 2003

Im Frühjahr 2003 wurde der Gemeinderat der Stadt Bern angefragt, stadteigene Parzellen und Liegenschaften vorzuschlagen, bei welchen sich die Stadt ein "Haus der Religionen" vorstellen könnte. In seinem Antwortschreiben erwähnte der Gemeinderat 7 Standorte auf dem Gemeindegebiet der Stadt Bern. Der Verein "Haus der Religionen" hat sich in der Folge entschieden, drei Standorte näher zu untersuchen. Es sind dies die Standorte "Glockenstrasse 3-5, Bümpliz", "Europaplatz, Ausserholligen" und "Bahnstrasse 21, Bern". bauart Architekten wurde beauftragt, Situationsanalysen der einzelnen Standorte zu erarbeiten und Lösungsmöglichkeiten für ein "Haus der Religionen" aufzuzeigen.

Frühjahr 2004

Ab Frühjahr 2004 liegt der Schlussbericht vor und fasst diese Erkenntnisse zusammen. Der Euoropaplatz Ausserholligen ist klarer Favorit für den Standort eines Hauses der Religionen. Der Entscheid, sich auf diesen Standort zu konzentrieren, markiert einen weiteren Meilenstein im Projekt "Haus der Religionen".

Herbst 2004

Im September 2004 wird im Rahmen des Fête KultuRel das Konzept für die Überbauung des Europaplatzes öffentlich vorgestellt. bauart Architekten hat dazu in einen Ausstellung Modelle, Pläne und Bildmaterial präsentiert. Ein Forum, an dem sich Edith Olibet für den Gemeinderat der Stadt Bern und Guido Albisetti für eine künftige Stiftung Haus der Religionen beteiligt, stellt das Gesamtprojekt auch in seiner Bedeutung für Stadt, Kanton und über die Region Bern hinaus vor.

Sommer 2005

Sommer 2005. Nachdem der Gemeinderat der Stadt Bern im Juni den Grundzügen für eine Rahmenvereinbarung zur Realisierung des Projektes Haus der Religionen - Dialog der Kulturen zugestimmt hat - definitiv muss der Stadtrat darüber befinden - wurde das Baugesuch für die Überbauung Europaplatz Ausserholligen mit dem Teilbereich Haus der Religionen Ende Juli 2005 eingereicht.

Sommer 2006

Sommer 2006. Durchführung des 3. Fête KultuRel auf dem Gelände und mit der BFF, der Berufs- Fach- und Fortbildungsschule des Kantons Bern. Die Eröffnungsfeier mit Besucherinnen und Besuchern aus sieben Welterreligionen findet in der bis auf den letzten Platz besetzten Berner Synagoge statt. Die Architekten von bauart/urbanoffice informieren mit einem neuen Modell über das Projekt Haus der Religionen. Der Verein Haus der Religionen erhält den Integrationspreis der Stadt Bern.

Frühjahr 2007

Frühjahr 2007. Am 11. April kann bei einer gut besuchten Medienkonferenz und in Anwesenheit des Berner Stadtpräsidenten Alexander Tschäppat die Baubewilligung für das Gesamtprojekt Europaplatz verkündet werden. Die Mitteilung findet weite Aufnahme in der Schweizer Medienlandschaft. Gleichzeitig befindet sich der Verein in einer Krise. Sehr grosse Ansprüche an das, was ein Haus der Religionen sein soll, erschweren die Suche nach realitätsnahen Lösungen. Dennoch wird am neuen Standtort des Vereins, der „Werkstatt“ Schwarztorstrasse ein umfangreiches Programm entfaltet.

Herbst 2008

Herbst 2008. Die Firma Halter Entwicklungen aus Zürich ist in das Projekt Europaplatz eingestiegen und vom „Virus“ Haus der Religionen angesteckt. Am 4. Fête KultuRel Ende August haben fünf Religionsgemeinschaften Bereitschaftserklärungen zur bauseitigen Beteiligung unterzeichnet. Gleichzeitig erklären weitere Religionsgemeinschaften und kulturelle Institutionen ihre Bereitschaft, verbindlich auf der Plattform „Dialog“ mitzuwirken. Neben dem „inspirierenden“ Fête KultuRel ist der Besuch von Bundespräsident Pascal Cuchepin im September ein besonderes Ereignis. Seine Visite galt den Muslimen, die für den Fastenmonat Ramadan die Werkstatt an der Schwarztorstrasse in eine Moschee verwandelten.

 

Frühjahr 2009

 

Frühjahr 2009. Für das Bauprojekt Europaplatz werden durch die Firma Halter Entwicklungen neue Grundlagen geschaffen. In verschiedenen Varianten werden Pläne vorgestellt, wie das Haus der Religionen eine direkte Verbindung zur Freiburgstrasse erhalten könnte und gleichzeitig eine höhere Wirtschaftlichkeit der übrigen Nutzungen erzielt werden kann. Der Verein Haus der Religionen führt an seinem Zwischenstandort Schwarztorstrasse erfolgreich Ausstellungen, Seminare und Veranstaltungen durch. Der Auftritt der Künstlergruppe öff öff mit ihrer Installation Orbit setzt ein besonderes Zeichen.

 

Frühjahr 2010

 

Frühjahr 2010. Im Februar einigen sich die Vertreter der Religionsgemeinschaften, des Vereins Haus der Religionen, der Stiftung Europaplatz und die Firma Halter Entwicklungen auf ein Nutzungslayout für das künftige Haus der Religionen. Als Teil des Gesamtkomplexes ist die die Basis für die Baueingabe, die am 29. April 2010 den Medien vorgestellt wird. In einem mehrtägigen Veranstaltungszyklus verabschiedet sich der Verein Haus der Religionen vom Brunnmattquartier und zieht für eine nächste Zwischenphase an die Laubeggstrasse 21 im Osten von Bern.

 

Frühjahr 2011

 

Frühjahr 2011. Die Finanzierung gelingt doch: Die Rudolf und Ursula Streit-Stiftung, Privatpersonen und kleinere Institutionen, die beiden Gesamtkirchgemeinden der katholischen und reformierten Kirchen, die Burgergemeinde und schliesslich der Kanton Bern tragen zur Finanzierung des Hauses der Religionen bei. Ende Juli erhält die Firma Halter AG die Baubewilligung für den Europaplatz. Der Verein Haus der Religionen verstärkt an der Laubeggstrasse die Frauen- und Familienarbeit sowie den Bildungsbereich. Zusammen mit anderen Organisationen wird eine 4. Berner Nacht der Religionen durchgeführt.

 

Frühjahr 2012

 

Frühjahr 2012. Am 25. April 2012 kann der Verein Haus der Religionen - Dialog der Kulturen auf ein erstes Jahrzehnt seiner Tätigkeit zurück blicken. Der Spatenstich für das Bauvorhaben Europaplatz ist auf den 27. Juni 2012 vorgesehen.


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Unsere Schritte


Ausgangslage und Entwicklung

Acht Weltreligionen – Judentum, Baha’i, Islam, Hinduismus, Christentum, Buddhismus, Aleviten und Sikh – leben friedlich nebeneinander unter einem Dach. Dies ist die Vision, welche mit dem Projekt "Haus der Religionen" verfolgt wird. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen wurde der Verein "Haus der Religionen - Dialog der Kulturen" durch eine Planungsgruppe ins Leben gerufen. Seit 2002 wird in einem gemeinsamen Dialog und auf verschiedenen Ebenen versucht, die Realisierungschancen für ein solches Vorhaben auszuloten.

Herbst 2002

Im Herbst 2002 ist in Zusammenarbeit mit bauart Architekten eine Machbarkeitsstudie entstanden. Ziel der Studie war, Ideen für ein "Haus der Religionen" zu entwickeln und in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Religionsvertretern ein Raumprogramm zu erarbeiten. Die Resultate dieser Machbarkeitsstudie wurden im Dezember 2002 anlässlich einer öffentlichen Veranstaltung im Kornhaus Bern präsentiert.

Frühjahr 2003

Im Frühjahr 2003 wurde der Gemeinderat der Stadt Bern angefragt, stadteigene Parzellen und Liegenschaften vorzuschlagen, bei welchen sich die Stadt ein "Haus der Religionen" vorstellen könnte. In seinem Antwortschreiben erwähnte der Gemeinderat 7 Standorte auf dem Gemeindegebiet der Stadt Bern. Der Verein "Haus der Religionen" hat sich in der Folge entschieden, drei Standorte näher zu untersuchen. Es sind dies die Standorte "Glockenstrasse 3-5, Bümpliz", "Europaplatz, Ausserholligen" und "Bahnstrasse 21, Bern". bauart Architekten wurde beauftragt, Situationsanalysen der einzelnen Standorte zu erarbeiten und Lösungsmöglichkeiten für ein "Haus der Religionen" aufzuzeigen.

Frühjahr 2004

Ab Frühjahr 2004 liegt der Schlussbericht vor und fasst diese Erkenntnisse zusammen. Der Euoropaplatz Ausserholligen ist klarer Favorit für den Standort eines Hauses der Religionen. Der Entscheid, sich auf diesen Standort zu konzentrieren, markiert einen weiteren Meilenstein im Projekt "Haus der Religionen".

Herbst 2004

Im September 2004 wird im Rahmen des Fête KultuRel das Konzept für die Überbauung des Europaplatzes öffentlich vorgestellt. bauart Architekten hat dazu in einen Ausstellung Modelle, Pläne und Bildmaterial präsentiert. Ein Forum, an dem sich Edith Olibet für den Gemeinderat der Stadt Bern und Guido Albisetti für eine künftige Stiftung Haus der Religionen beteiligt, stellt das Gesamtprojekt auch in seiner Bedeutung für Stadt, Kanton und über die Region Bern hinaus vor.

Sommer 2005

Sommer 2005. Nachdem der Gemeinderat der Stadt Bern im Juni den Grundzügen für eine Rahmenvereinbarung zur Realisierung des Projektes Haus der Religionen - Dialog der Kulturen zugestimmt hat - definitiv muss der Stadtrat darüber befinden - wurde das Baugesuch für die Überbauung Europaplatz Ausserholligen mit dem Teilbereich Haus der Religionen Ende Juli 2005 eingereicht.

Sommer 2006

Sommer 2006. Durchführung des 3. Fête KultuRel auf dem Gelände und mit der BFF, der Berufs- Fach- und Fortbildungsschule des Kantons Bern. Die Eröffnungsfeier mit Besucherinnen und Besuchern aus sieben Welterreligionen findet in der bis auf den letzten Platz besetzten Berner Synagoge statt. Die Architekten von bauart/urbanoffice informieren mit einem neuen Modell über das Projekt Haus der Religionen. Der Verein Haus der Religionen erhält den Integrationspreis der Stadt Bern.

Frühjahr 2007

Frühjahr 2007. Am 11. April kann bei einer gut besuchten Medienkonferenz und in Anwesenheit des Berner Stadtpräsidenten Alexander Tschäppat die Baubewilligung für das Gesamtprojekt Europaplatz verkündet werden. Die Mitteilung findet weite Aufnahme in der Schweizer Medienlandschaft. Gleichzeitig befindet sich der Verein in einer Krise. Sehr grosse Ansprüche an das, was ein Haus der Religionen sein soll, erschweren die Suche nach realitätsnahen Lösungen. Dennoch wird am neuen Standtort des Vereins, der „Werkstatt“ Schwarztorstrasse ein umfangreiches Programm entfaltet.

Herbst 2008

Herbst 2008. Die Firma Halter Entwicklungen aus Zürich ist in das Projekt Europaplatz eingestiegen und vom „Virus“ Haus der Religionen angesteckt. Am 4. Fête KultuRel Ende August haben fünf Religionsgemeinschaften Bereitschaftserklärungen zur bauseitigen Beteiligung unterzeichnet. Gleichzeitig erklären weitere Religionsgemeinschaften und kulturelle Institutionen ihre Bereitschaft, verbindlich auf der Plattform „Dialog“ mitzuwirken. Neben dem „inspirierenden“ Fête KultuRel ist der Besuch von Bundespräsident Pascal Cuchepin im September ein besonderes Ereignis. Seine Visite galt den Muslimen, die für den Fastenmonat Ramadan die Werkstatt an der Schwarztorstrasse in eine Moschee verwandelten.

 

Frühjahr 2009

 

Frühjahr 2009. Für das Bauprojekt Europaplatz werden durch die Firma Halter Entwicklungen neue Grundlagen geschaffen. In verschiedenen Varianten werden Pläne vorgestellt, wie das Haus der Religionen eine direkte Verbindung zur Freiburgstrasse erhalten könnte und gleichzeitig eine höhere Wirtschaftlichkeit der übrigen Nutzungen erzielt werden kann. Der Verein Haus der Religionen führt an seinem Zwischenstandort Schwarztorstrasse erfolgreich Ausstellungen, Seminare und Veranstaltungen durch. Der Auftritt der Künstlergruppe öff öff mit ihrer Installation Orbit setzt ein besonderes Zeichen.

 

Frühjahr 2010

 

Frühjahr 2010. Im Februar einigen sich die Vertreter der Religionsgemeinschaften, des Vereins Haus der Religionen, der Stiftung Europaplatz und die Firma Halter Entwicklungen auf ein Nutzungslayout für das künftige Haus der Religionen. Als Teil des Gesamtkomplexes ist die die Basis für die Baueingabe, die am 29. April 2010 den Medien vorgestellt wird. In einem mehrtägigen Veranstaltungszyklus verabschiedet sich der Verein Haus der Religionen vom Brunnmattquartier und zieht für eine nächste Zwischenphase an die Laubeggstrasse 21 im Osten von Bern.

 

Frühjahr 2011

 

Frühjahr 2011. Die Finanzierung gelingt doch: Die Rudolf und Ursula Streit-Stiftung, Privatpersonen und kleinere Institutionen, die beiden Gesamtkirchgemeinden der katholischen und reformierten Kirchen, die Burgergemeinde und schliesslich der Kanton Bern tragen zur Finanzierung des Hauses der Religionen bei. Ende Juli erhält die Firma Halter AG die Baubewilligung für den Europaplatz. Der Verein Haus der Religionen verstärkt an der Laubeggstrasse die Frauen- und Familienarbeit sowie den Bildungsbereich. Zusammen mit anderen Organisationen wird eine 4. Berner Nacht der Religionen durchgeführt.

 

Frühjahr 2012

 

Frühjahr 2012. Am 25. April 2012 kann der Verein Haus der Religionen - Dialog der Kulturen auf ein erstes Jahrzehnt seiner Tätigkeit zurück blicken. Der Spatenstich für das Bauvorhaben Europaplatz ist auf den 27. Juni 2012 vorgesehen.


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"So kommt denn alle, aus jedem Volk, jeder Sprache und Religion. Kommt und trennt Euren Rat nicht vom gemeinsamen Plan für das allgemeine Wohl!"

 

Jan Amos Comenius

 

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Jan Amos Comenius

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